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Auf dem Weg nach oben spielte das Jahr 1990 eine weitere Rolle. Erstmals wurde die 1. Herrenmannschaft mit Paul-Werner Giebeler, Jürgen Schneider, Rainer Stausberg, Martin Fuhr, Stefan Ley und Michael Solbach Meister der Bezirksklasse, Staffel 2, und stieg in die Bezirksliga auf. Der dritte Platz berechtigte zur Teilnahme an den Qualifikationssspielen zur Landesliga. Und auch hier wurde mit Erfolg gespielt: Die Herren stiegen erstmals in die Landesliga auf und die Damen als Meister der Bezirksliga in die Verbandsliga (damals gab es keine Damen-Landesliga). Doch beide konnten sich nicht halten und stiegen zum Ende der Saison 1991/92 wieder ab. Trotzdem aber gab es keinen Einbruch. Am 15. November 1997 feierten wir im Bürgerhaus von Ellingen mit einem Festabend und zahlreichen Gästen das 50-jährige Bestehen der Tischtennis-Abteilung. Die Gründungsmitglieder Josef Becher, Christoph Stausberg, Alfons Stausberg, Martin Seeliger, Kurt Rosenbaum und Helmut Popp erhielten die Vereinsehrennadel in Gold. Berthold Schmidt überreichte im Auftrag des Kreissportbundes die WTTV-Ehrennadel in Gold an Helmut Popp und Dieter Kappenstein. Für mehr als vierzigjährige Zugehörigkeit zum Verein wurden Kurt Sonza-Reorda, Hans Hombach, Günter Mirth und Hans-Kurt Schneider ausgezeichnet. Bürgermeister Heinz Schlechtingen lobte an diesem Abend im Beisein von mehr als einhundert Gästen die vorbildliche Jugendarbeit der Abteilung.

Erfolgreiches Doppel in der Bezirksklasse und Bezirksliga: Paul-Werner Giebler (li.) und Jürgen Schneider (re.)

Zum Ende der Spielzeit 1998/99 machten erneut die Damen von sich reden: Nachdem sie im Vorjahr den Aufstieg als Tabellenzweiter in die Landesliga knapp verpasst hatten, gelang es jetzt: mit 35:1 Punkten wurden sie Meister der Bezirksliga und Aufsteiger. Im Pokalwettbewerb der Bezirksligisten stand die Mannschaft in Morsbach in der Endrunde, unterlag aber mit Ulla Hombach, Irina Lammert und Maria Steiger dem TTC Rödinghausen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Ein Jahr später schaffte das Trio in der höheren Klasse mit Sonja Solbach, Ulla Hombach und Irina Lammert den größten Erfolg in der 52-jährigen Vereinsgeschichte und wurde Westdeutscher Pokalsieger der Landesligamannschaften. Und die Erfolge hielten weiter an, denn nach nur einem Jahr Landesliga folgte im Jahr 2000 der Aufstieg in die Verbandsliga! Auch die 1. Herrenmannschaft schaffte im gleichen Jahr den Aufstieg in die Landesliga über die Relegationsrunde und verstärkte sich durch Thomas Becher vom damaligen Oberligisten Bielstein. Aber genau diese Runde war es auch, mit der sich die Truppe am Ende der Saison als Tabellenzehnter für die neue Spielzeit 2001/2002 qualifizierte.

Erstmals in der Vereinsgeschichte: Das Damentrio der Tischtennis-Abteilung wurde am 19.12.1999 Westdeutscher Pokalmeister! v.l.n.r.: Irina Lammert, Sonja Solbach, Ulla Hombach

Neben den Meisterschaftsspielen, die seit Fertigstellung der großen Sporthalle „A“ dort stattfinden, war Morsbach schon seit den 70-er Jahren ein beliebter Austragungsort für Kreis-, Bezirks- und Westdeutsche Meisterschaften sowie Ranglisten- und Qualifikationsspiele. Zahlreiche Meistertitel in allen Klassen auf Kreis- und Bezirksebene erkämpften Morsbacher Sportler. Stellvertretend für viele seien hier Ulla Hombach und Maria Steiger genannt, die mehrfach Kreismeister wurden. Alle Namen aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Chronik sprengen. Als Abteilungsleiter fungierten seit der Gründung im Jahre 1947 – sofern dies aus alten Unterlagen noch hervorgeht – Franz-Josef Röhrig, Helmut Popp, Rolf Gemm,  Dieter Kappenstein, Hans Hombach, Uwe Hombach, Martin Hombach, Stefan Ley und seit Februar 2000 Paul Birkhölzer.

Das Jubiläumsjahr des Sportvereins 02/29 Morsbach, zugleich das 55. Jahr seit Gründung der Tischtennis-Abteilung, ist ein Grund, allen zu danken, die sich in den Jahrzehnten für diesen Sport eingesetzt haben. Wie viele tausend Kilometer sind in dieser Zeit ohne Bezahlung zu den Spielen gefahren worden? Wie viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit als Kassierer, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Betreuer, Jugendleiter oder Beisitzer im Vorstand wurden geopfert? Alles selbstverständlich? Nein! Es wurde von vielen Idealisten einschließlich zahlreicher Eltern getan, um einen schönen und fairen Sport ausüben zu können. Es wurden Ausflüge organisiert und Freundschaftsspiele ausgetragen und die Geselligkeit gepflegt.

Das dies alles möglich war, dafür dankt:

Der Vorstand der Tischtennis-Abteilung.

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