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Geschichte des Vereins


Die Tennisabteilung wurde zu Jahresbeginn 1958 von einigen Tennissport-Begeisterten Morsbachern aus der Taufe gehoben. Die Hauptaktivisten waren damals Ulrich Klemp, Albert Stulz und Albert Tillmann, um nur einige namentlich zu nennen.

Sie hatten das Ziel, ihren sportbegeisterten Mitbürgern die Möglichkeit zu erschließen, preiswert unter Gleichgesinnten Tennis zu spielen. Durch finanzielle und ideelle Unterstützung von Bürgern der Gemeinde Morsbach, darunter Gustav Klemp, Alfred Müller, Hans Stentenbach, Erich Bräer, Werner Stausberg und Kurt Sonza-Reorda, wurde im Sommer 1958 der erste Tennisplatz auf einem Gelände in der Nähe der Gaststätte Rolandsburg in der Bahnhofstraße gebaut. Die Einweihung dieses Platzes erfolgte am 24.09.1958 durch ein Eröffnungs-Turnier mit Tennisfreunden aus Waldbröl, Bad Godesberg und natürlich Morsbach.

Sehr schnell wuchs die Zahl der Mitglieder, so dass die Erweiterung der Tennisanlage um einen zweiten Platz erforderlich wurde. In dieser Zeit begann die Abteilung eine Turniermannschaft zu stellen, die über viele Jahre hinweg in der Tennis-Gemeinschaft Bergisches Land in der Gruppe C (drei Damen und acht Herren) spielte. 1977 hatte die Abteilung 60 Mitglieder, davon etwa die Hälfte Jugendliche unter 18 Jahren. Die Abteilung war recht lebendig, bis zum Jahre 1980, als die Gemeinde beschloss, eben auf dem Tennisgelände, das im Eigentum der Gemeinde stand, einen Wurst- und Fleischbetrieb zu besiedeln. Das war das zeitweise Aus der Tennisabteilung des SV.

Die damaligen Tennisfreunde spielten danach im „benachbarten Ausland“ soweit sie den Tennissport nicht aufgaben. Auftrieb bekam die Tennisbewegung in Morsbach wieder mit dem „Boris- und Steffi“-Boom. Der schließlich 1988 durch den Bau von drei neuen Tennisplätzen auf gemeindeeigenem Gelände „Zur Hoorwiss“ gekrönt wurde. Damals war es wiederum Ulrich Klemp, der das Wiederaufleben maßgeblich mitbestimmte und an seine alte Tätigkeit als Abteilungsleiter der Tennisabteilung anknüpfen konnte. Inzwischen war die Schar der Mitglieder der Tennisabteilung auf 260 angewachsen, so daß ein erheblicher Druck für den Bau weiterer Tennisplätze bestand. Unter tatkräftiger Führung von Klaus Theres entstanden so drei weitere Tennisplätze, die im Juni 1991 eingeweiht werden konnten.

In diesen Jahren wuchs die Zahl der Turniermannschaften kontinuierlich an, die sowohl in den Kreisklassen als auch in der Bezirksliga mit unterschiedlichem Erfolg agierten. Ein weitgehend in Eigenleistung erbautes kleines Tennishaus am Rand dieser 6-Platzanlage ermöglichte schließlich die gesellige Aufnahme und Bewirtung von Gastmannschaften im Rahmen von Freundschaftsspielen, Medenspielen und Gemeindemeisterschaften, so dass sich die Tennisabteilung des Morsbacher SV mit inzwischen 9 Turniermannschaften endgültig zu einer festen Größe im Tennisverband Mittelrhein, auch weit über die Kreisgrenzen hinaus, etablieren konnte. Inzwischen hatte Hans-Joachim Rosenbaum die Führung der Tennisabteilung übernommen.

Doch wiederum gab es einen Einschnitt infolge gemeindlicher Planungen. Da die Gemeinde einen Hauptkanal im Gelände der beiden vorderen Tennisplätze verlegen musste, packte die Tennisabteilung die Gelegenheit am Schopfe, das Angebot der Gemeinde anzunehmen, diese Tennisplätze auf Kosten der Gemeinde an anderer Stelle anzuordnen, ein freies Grundstück für ein eventuelles neues Tennishaus anzugliedern und in zähen Verhandlungen mit der Gemeinde einen passablen, zukunftsfähigen Vertrag auszuhandeln. Die nun eingetretene Abtrennung des alten Tennishausbereichs von der neuen Anlage wurde zunehmend als hinderlich und auf Dauer nicht vertretbar empfunden, was schließlich dazu führte, dass der Vorstand sich ernsthaft Gedanken darüber machte, in naher Zukunft ein neues Clubhaus zu errichten.

Die Pläne wurde durch Architekt Klaus Jung vorangetrieben, so dass bei der Generalversammlung am 22. Januar 1999 der erste Entwurf mit Kostenberechnung vorgelegt werden konnte. Die Versammlung beschloss (unter dem Vorbehalt der sicheren Finanzierung) den Vorstand zu beauftragen, alle für den Bau des Hauses notwendigen Schritte zu unternehmen. In der Folge ging alles recht schnell. Bereits drei Monate später traf die Baugenehmigung ein und der Bau konnte beginnen. Die Finanzierung der Gesamtkosten in Höhe von ca. 285.000,- DM wurde über eine Zuschuss der Gemeinde (der in dem o.g. Vertrag ausgehandelt wurde), erhebliche Darlehen von Vereinsmitgliedern, Eigenleistung und ein weiteres Darlehen der Raiffeisenbank bewerkstelligt.

Die Einweihung des Hauses fand am 27. August 2000 statt. An diesem Festtag begrüßte Abteilungsleiter Hans-Joachim Rosenbaum viele prominente Gäste, darunter auch Bürgermeister Raimund Reuber, der sich lobend zu der Gesamtanlage und dem Engagement der Tennisabteilung des SV äußerte. Heute hat zwar die „Boris-Steffi“ -Euphorie nachgelassen, doch zählt die Tennisabteilung des SV relativ stabil etwa 200 Mitglieder mit zur Zeit 9 Turniermannschaften.

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