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Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd Spielfiguren auf einem Spielbrett bewegen. Ziel des Spiels ist es, die als König bezeichnete Spielfigur des gegnerischen Spielers zu besiegen.
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BK : Playoff Teil I - Morsbach II ist zurück im Titelkampf

Nachdem wir in der letzten Runde relativ souverän die Aufstiegsplayoffs erreicht hatten, mußten wir nun in der 1. Playoff Runde nach Drolshagen. In der Vorrunde hatten wir dort trotz Bestbesetzung mit 5,0 : 3,0 verloren.  Wollten wir noch eine Chance zum Aufstieg haben mußten wir nun auf jeden Fall gewinnen.

Gleich zu Beginn schmälerten sich aber unsere Chancen auf einen Sieg dadurch, daß Sarah nicht spielen konnte. Zwar sprang Dieter kurzfristig ein, doch weil Sarah am Spitzenbrett spielt, mußten alle ein Brett aufrücken. Da Drolshagen gerade an den ersten drei Brettern stark besetzt ist, verbesserte das unsere Situation nicht gerade. Doch die Mannschaft zeigte Courage und Teamgeist und die Mannschaftsaufstellung von Drolshagen kam uns entgegen, denn auch der Titelfavorit mußte auf Stammspieler verzichten. Der Start ging trotzdem daneben, denn Fabian mußte gegen Ingo Ehrhardt nach einem frühen Figurenverlust recht schnell die Segel streichen. Der Schreck über den Figurenverlust vernebelte Fabian wohl auch den Blick in der entscheidenden Situation wieder ins Spiel zu kommen. Er übersah die Möglichkeit die Figur zurück zu gewinnen. Allerdings war der frühe Rückstand heute für die übrigen Mannschaftskameraden die Initialzündung.

Knapp eine Stunde nach Fabians Niederlage konnte Alexander seine Partie gegen Julian Kroo gewinnen. Nachdem Alexander in der Vorrunde gegen denselben Gegner verlor, ging er diesmal konzentrierter zu Werke und brachte die Partie sicher nach Hause. Ausgleich. Der Ausgang der Begegnung war dennoch offen, ja er stand zu diesem Zeitpunkt vielleicht sogar etwas mehr zugunsten von Drolshagen. Dieter hatte trotz weitgehend ausgeglichener Stellung so seine Probleme gegen Kalakovic Junior. Auch Wilhelm tat sich schwer gegen seinen Standardgegner Kalakovic Senior. Ebenso unklar war die Situation an den beiden vorderen Brettern´, wobei die beiden Drolshagener vielleicht leichten Vorteil hatten. Bei Manfred und Guido hingegen lag der Vorteil deutlich auf Morsbacher Seite. Aber würde das reichen? Nachdem Frank Kreusch dem Blackmar Diemer Gambit auswich und in die französiche Verteidigung überleitete, kam er zunächst leicht in Vorteil. Doch dann verlor er nach und nach den Faden und Guido konnte schließlich doch die druckvollen typischen französischen Strukturen aufbauen. Um einen direkten Mattabgriff abzuwehren mußte Frank Kreusch eine Figur und einen Bauern hergeben, was ihn kurz darauf zur Aufgabe bewegte. Die daraus resultierende Mannschaftsführung gab uns mehr Sicherheit und setzte Drolshagen unter Druck. Doch die kämpfen verbissen um jeden Punkt.

Nahezu Zeitgleich einigten sich Jonathan und Lukas an den ersten beiden Brettern mit ihren Gegnern auf Remis. Ein achtbares Ergebnis, berücksichtigt man, daß Drolshagen dort mit Alexander Zorn und Wolfgang Tietze die Topspieler des Vereins sitzen hat. Immer noch Vorteil für uns. Doch der sollte nicht lange anhalten. Wilhelm mußte sich auch diesmal Dragan Kalakovic beugen. Damit stand es nun unentschieden, doch der Blick auf die beiden verbleibenden Bretter ließ uns hoffen. Dieter stand leicht vorteilhaft, tat sich aber immer noch schwer das gegen Mirco Kalakovic in zählbares umzusetzen. Bei Manfred hingegen stellte sich die Frage, ob seine Kondition reicht, um die Partie sicher nach Hause zu bringen. Nach ca. 3,5 Stunden unterlief Mirco Kalakovic eine folgenschwerer Fehler, den Dieter zügig zu einem Figurengewinn und damit auch zum Gewinn der Partie nutzen konnte. Das Mannschaftsremis hatten wir damit auf jeden Fall sicher, aber angesichts des Vorteils an Brett 4 wollten wir jetzt auch alle Punkte aus Drolshagen mitnehmen. Mal wieder die längste Partie spielend, ließ sich Manfred diesmal aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Er behielt die Ruhe und brachte die Partie gegen Jürgen Harnischmacher nach knapp vier Stunden sicher nach Hause.

Mit diesem 5 : 3 Erfolg, der nicht unbedingt zu erwarten war, melden wir uns eindrucksvoll im Titelkampf zurück. Drolshagen führt nur noch wegen der besseren Brettpunkte. Vier Brettpunkte werden zwar nicht leicht aufzuholen sein, dennoch können wir starken Einfluß auf den Titelkampf nehmen. Das setzt erst einmal einen Sieg gegegen Gummesbach voraus, womit wir Drolshagen psychologisch unter Druck setzen könnten. In der Schlußrunde in Olpe käme es dann zum Showdown zwischen Drolshagen und Gummersbach. Das würde eine interessante und spannende Begegnung werden, angesichts der Tatsache, daß das Ergebnis der Vorrunde Unentschieden war. Um den Aufstieg ist also Spannung pur angesagt.


BEM 2011/12 Runde 7: Gute Platzierungen für die Morsbacher Teilnehmer

Mit Aussichten auf den Titel ging es für Benedikt in die letzte Runde der diesjährigen BEM. Sein Gegner war kein geringerer als der Turnierfavorit Frank Chlechowitz. Obwohl dieser eine um über 300 Punkte bessere DWZ besaß, gab es dennoch eine Chance für Bene. Immerhin hatte er im Verlauf des Turniers schon dem Lindlarer Thomas Krause ein Remis abgerungen, dessen DWZ um ca. 200 Punkte höher lag.

Frank und Bene in der Finalpartie
Frank und Bene in der Finalpartie

Das Thomas Krause bedingt durch "höhere Gewalt", seine Partie gegen Jürgen Hein kampflos gewann, kam Benedikt zusätzlich entgegen, denn nun mußte Frank Chlechowitz auf jeden Fall gewinnen, um sicher das Turnier zu gewinnen. Doch Benedikt ging gesundheitlich stark angeschlagen ins Spiel, wodurch seine Chance deutlich gemindert wurden. Ohne die Leistung von Frank zu schmälern hätte Bene eigentlich gar nicht spielen können. Kampflos sollte die Entscheidung um den Titel auch nicht ausgehen. So konnte Bene einige Zeit gegen halten, mußte sich aber schließlich doch der Spielstärke seines Gegners beugen. In der Endabrechnung bedeutet das den 4. Platz von 20 Teilnehmern. An diesem Platz hat auch Guido seinen Anteil, denn er konnte in der letzten Runde einen nicht ganz zu erwartenden Sieg gegen Winfried Gessinger einfahren. Dieser hatte nicht nur die deutlich bessere DWZ sondern hatte eine Runde zuvor, den zu diesem Zeitpunkt im Turnier führenden Vereinskameraden Thomas Krause bezwungen. Um seine Chance etwas zu verbessern hatte sich Guido diesmal etwas vorbereitet. Nachdem Winfried wie erwartet mit e4 eröffnete entschied sich Guido als Antwort für das Skandinavische Gambit. Eine seltene Verteidigung, die, wie sich zeigte sein Gegner nur bis zum 4. Zug kannte oder zumindest richtig behandelte. Den Aufbau der typischen Falle behandelte Winfried dann nicht richtig. Er konnte zwar noch den bei dieser Variante typischen Turmverlust vermeiden, was ihn in seiner Entwicklung aber weit zurückwarf und Guido eine starke Angriffsstellung einbrachte.

Winfried nach seinem Antwortzug auf d5
Winfried nach seinem Antwortzug auf d5

Da diese Variante jedoch auch von Guido nicht mehr so gut gekannt war, bot er vorsichtshalber schon nach 8 Zügen erst mal Remis an, was Winfried allerdings ablehnte. Nun brauchte Guido erst mal relativ viel Zeit, um in der unbekannten Variante die richtigen Züge zu finden. Das gelang ihm dann aber doch recht sicher, und so konnte Guido seinen Gegenüber nach 34 Zügen bezwingen. Nachdem Guido mit drei Niederlagen in Folge ins Turnier gestartet war und zwischenzeitlich den letzten Platz belegte, konnte er mit dem nunmehr vierten Sieg in Folge bis auf den 9. Platz vorrücken. Ein letztlich doch versöhnlicher Abschluß des Turniers. Alle Ergebnisse und die Abschlußtabelle sind auf der HP des Schachbezirkes unter "Aktuelles" zu finden (www.schachbezirk-oberberg.de).


(24.02.12) Morsbach I muss Meisterschaft wohl abhaken

Nach der überraschend deutlichen 2,5:5,5-Niederlage bei den Hellertaler Schachfreunden hat Morsbach keine realistischen Chancen mehr auf die Meisterschaft in der Verbandsklasse Süd. Weidenau/Geisweid blieb auch in der sechsten Runde durch einen 5,5:2,5-Sieg bei Siegen II schadlos und hat dadurch - bei einem Spiel weniger gegenüber den Morsbachern - zwei Zähler Vorsprung. Diese haben nun wieder gleich viele Punkte wie Kreuztal und einen Brettpunkt mehr. Den zweiten Tabellenplatz am Saisonende inne zu haben, dürfte deswegen so begehrenswert sein, weil die beiden südwestfälischen NRW-Vertreter noch Chancen auf den Klassenerhalt in ihren jeweiligen Gruppen haben; schaffen es beide, drin zu bleiben, gibt es einen Stichkampf zwischen den beiden Tabellenzweiten der Verbandsklassen um den dritten Verbandsliga-Aufsteiger. Morsbach musste auf zwei Stammspieler verzichten und ließ genau wie di Hellertaler (der Spieler traf kurz nach Ablauf der Karenzzeit ein) ein Brett frei. An den sechs Brettern, an denen gespielt wurde, gelang den an diesem Tage schwächelnden Morsbachern kein einziger Sieg; Martin Riederer (nach eigener Aussage das dritte Remis gegen Christian Reiffenrath), Valerian Giraud (ein Bauerngewinn reichte nicht zum Sieg) und Benedikt Schneider (nach über fünfstündiger Verteidigungsarbeit) spielten remis.


Derweil gewann Kierspe das Bezirksderby gegen Lindlar mit 5:3. Während die Kiersper im Mittelfeld der Tabelle bleiben, stehen die Lindlarer weiter bei null Punkten, haben aber bei zwei Punkten Rückstand auf Lennestadt immer noch die Möglichkeit auf den Klassenerhalt. Thomas Krause (1) und bei über 400 DWZ-Punkten weniger, überraschend auch Martin Willmes (8) sorgten für die Siege auf Seiten der Gäste, Rene Müller und Julian Häck remisierten. Bergneustadt/Derschlag II hatte sich ein komfortables Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet, wodurch die 2,5:5,5-Pleite gegen Kreuztal zu verkraften ist. Klaus-Jürgen Bukowski mit einem Sieg und die Punkteteilungen von Klaus Lemmer, Gerhard Schöler und Wolfgang Lorke sorgten für die Brettpunkte der Bergneustädter. Zum dritten Mal 4:4 in Folge spielte Bergneustadts Erste in der Verbandsliga, diesmal beim Siegener SV I. Derzeit liegen die Oberbergischen mit sieben Zählern auf dem dritten Platz und sowohl nach oben und nach unten sollte nichts mehr gehen. Der Spielverlauf wurde auf der Bergneustädter Homepage wie folgt umrissen: „Frank Fink wie auch Thomas Freundlieb kommen zu sehr schnellen Siegen, während Ludwig Blab und Ekkehart Kiparski remisieren - 3:1 nach ca. 2 Stunden! Doch danach läuft so ziemlich alles schief - zwei unnötige Niederlagen und in der so aussichtsreichen Partie von Paul Stümer kommt es auch nur zur Punkteteilung - 3,5:3,5. Und so muss sich Frank Chlechowitz beinahe 6 Stunden quälen, um ein höchstwahrscheinlich verlorenes Turmendspiel noch ins Remis zu schaukeln und damit zumindest einen Mannschaftspunkt zu retten.“


(15.02.12) BEM 2011/12 - Runde 6: Morsbacher Teilnehmer beeinflussen Titelkampf

Für die beiden Morsbacher Teilnehmer, Benedikt und Guido, läuft die BEM inzwischen recht gut.

Bild 1 von der 2.Mannschaft
Abbildung1: Bene und Rene voll konzentriert bei der "Arbeit"

Benedikt startete mit einer Niederlage gegen den zwischenzeitlichen Favoritenschreck Arnold Bury. Danach jedoch gab er nur noch einen halben Punkt ab. Das allerdings nach hartem Kampf gegen den bisher führenden Thomas Krause. In der 6. Runde wartete nun Rene Müller. Vergangene Saison gelang Bene ein klarer Sieg, Diesmal sah es zunächst nicht so klar aus. Anders als im vergangenen Jahr kam aber nicht nur Bene sondern auch Rene in Zeitnot. Irgendwie kam Bene damit besser zurecht und es gelang ihm nach einem Qualitätsgewinn die Partie zu gewinnen. Damit steht Bene mit 4,5 Punkte aus 6 Partien punktgleich mit Thomas Krause und Winfried Gessinger auf Platz 4. Sein Gegner in der letzten Runde wird der aktuelle Tabellenführer Frank Chlechowitz sein. Bene kann also noch um den Titel mitspielen. Guido hingegen startet nicht nur mit einer Niederlage gegen Jürgen Hein ins Turnier. Er verlor auch noch die beiden folgenden Partien, jeweils gegen Kiersper Spieler, die um die 300 DWZ-Punkte schwächer waren. Dann aber fing er sich wieder und gewann in den Runden 4 und 5. In der 6. Runde wartete nun der dritte Kiersper Spieler.

 

Bild 1 von der 2.Mannschaft
Abbildung2: Guido und sein nachdenklicher Gegner Johannes

Es sollte auf keinen Fall ein Déjà-vu geben. Deshalb ging Guido etwas vorsichtiger zu Werke. Da Johannes Damen in der vorhergehenden Runde Jürgen Hein erheblich gefordert hatte, war dies sicher angebracht. Doch schon in der Eröffnungsphase unterliefen Johannes einige Ungenauigkeiten, die Guido zu einem schnellen Sieg nutzen konnte. Auf diese Weise hat Guido das Feld von hinten aufgerollt und ist inzwischen auf Platz 12 angekommen. In der letzten Runde wartet Winfried Gessinger als Gegner. Guido kann also im Titelkampf Bene´s Ambitionen unterstützen. Das wird eine interessante und spannende 7. Runde. Die findet am 09.03.2012 in Gummersbach statt.


(07.02.12) BK Gummersbach I - Morsbach II: Vom Druck gewinnen zu müssen

Zunächst einmal ein kurzer Rückblick, nach dem Motto : "Was bisher geschah." Unsere zweite Mannschaft hat im bisherigen Saisonverlauf etwas unglücklich agiert. Der 1 . Spieltag begann zwar noch recht vielversprechend. Gegen Wiehl II konnte ein Sieg eingefahren werden. Der wurde allerdings durch zwei kampflose Siege und und ein Aufstellungsproblem der Wiehler wegen einer vorgespielten Partie, wesentlich erleichtert.  Am zweiten Spieltag gab es den ersten Dämpfer. Wir mussten auf Sarah verzichten was notwendigerweise dazu führte, dass alle anderen Spieler aufrücken mussten Obwohl wir auch diesmal mit zwei kampflosen Partie in Führung lagen, konnte uns Windeck ein Unentschieden abringen.

Bild 1 von der 2.Mannschaft
Vorne: Langlotz W. - Alexander
Mitte: Özcelik E. - Fabian
Hinten: Kannengießer G. - Wilhelm.

Im Spitzenduell gegen Drolshagen konnten wir erstmals in der Saison in Bestbesetzung antreten. Doch, obwohl Sarah am Spitzenbrett ein Remis gelang, Fabian sich nach der Niederlage gegen Windeck wieder in Siegeslaune zeigte und mir ein etwas glücklicher Sieg gegen Jürgen Harnischmacher gelang , ging die Begegnung für uns verloren. Dabei verschenkte Lukas einen Sieg gegen Kreusch und Manfred patzte in guter Stellung. Zuvor musste Alexander Ertel seiner Risikofreude Tribut zollen. Da auch Jonathan und Wilhelm ihre Partien verloren, blieben die Punkte in Drolshagen. Schnellenbach sollte nun unsere Eintrittskarte zur Playoff-Aufstiegsrunde werden. Zwar sind die Schnellenbacher an der vorderen Brettern stark besetzt, an den hinteren Brettern sind die Spieler aber weniger spielstark. Darum waren die Aussichten durchaus gut, dass anvisierte Ziel zu schaffen. Doch auch diesmal mussten wir auf Sarah verzichten. Wieder mussten also alle aufrücken um den Einsatz von Artur möglich zu machen. Da die Schnellenbacher nur mit sieben Spielern antreten konnten und das dritte Brett freiließen, gewann ich meine Partie kampflos, womit sich unsere Chancen wieder verbesserten. Schnellenbach stemmte sich aber kraftvoll gegen drohenden Abstiegskampf. Zwar konnte Fabian in eindrucksvoll seine Partie gewinnen, was ebenfalls auch Alexander nach kompliziertem Verlauf der Partie gelang. Doch das reichte nicht. Nachdem Artur und Wilhelm über ein Remis nicht hinaus kamen mussten Jonathan und Lukas ihre Partien abgeben. Dieses Schicksal ereilte dann nach langem Kampf und unglücklichem Verlauf der Partie auch Manfred. Schnellenbach entführte einen, für uns sehr wichtigen Punkt. Nun mussten wir am letzten Spieltag der Vorrunde gegen Tabellenführer Gummersbach antreten. Die hatten bisher, trotz ständiger Aufstellungsprobleme, keine Begegnung verloren. Um ganz sicher in die Aufstiegs-Playoffs zu kommen, mussten wird unbedingt gewinnen. Bei einem Unentschieden bestand die große Möglichkeit, dass entweder Schnellenbach oder Windeck, die ausgerechnet noch gegeneinander antreten mussten, an uns vorbei ziehen konnte. Das Ziel war also klar gesetzt. Den ersten Schritt zur erfolgreichen Umsetzung machten wir dadurch, dass wir in Bestbesetzung antreten konnten. Dies war Gummersbach, die schon die Aufstiegs-Playoffs erreicht hatten, nicht vergönnt. Mit Peter Brandenburg und Christoph Klüser fehlten auch noch zwei starke Spieler. Zu allem Überfluss konnte Gummersbachs Mannschaftsführer nur einen Ersatzspieler finden.

Bild 2 von der 2.Mannschaft
Vorne: Jonathan - Fazlija N.
Hinten: Lukas - Özcelik A.

Was für Gummersbach ein Dilemma war, verbesserte gleichzeitig unsere Chancen das gesteckte Ziel zu erreichen. Sarah, an diesem Spieltag mit an Bord, profitierte davon mit ihrem kampflosen Sieg an Brett 1. Mit dem 1 : 0 im Rücken konnten wir etwas ruhiger die übrigen Begegnungen aufnehmen. Da Gummersbach trotz der feststehenden Qualifikation für dienun Aufstiegsrunde nicht bereit war weitere Geschenke zu machen, stand unser Sieg aber dennoch nicht fest. Lukas beendete seine Partie gegen Ali Özcelik relativ schnell, und brachte uns nach knapp 2 Stunden Spielzeit mit 2 : 0 in Front. Doch wir waren immer noch nicht auf der sicheren Seite. Da ich es mit dem Favoritenschreck dieser Saison, Arnold Bury zu tun bekam, ließ ich es vorsichtig angehen, und schaute mir erstmals nach Lukas´ Sieg die übrigen Partien an. Was ich dort sah, ließ auf einen knappen Ausgang der Begegnung schließen. Jonathan stand gegen Nazmir Fazlija auf verlorenem Posten. Ebenfalls schlecht sah es bei Fabian aus, der gegen Ekin Özcelik spielen musste Damit gab es bereits zwei Partien, mit denen Gummersbach unseren Vorsprung wieder ausgleichen konnten. Dazu kamen zwei Partien deren Stellung unklar war. Manfred stand gegen Christian Olsson recht passiv und musste genau spielen um das Remis zu halten. Alexander spielte wie gewohnt sehr riskant gegen den erfahrenen Senior Werner Langlotz. Er hatte eine Figur für Angriff gegen ein paar Bauern geopfert. Dadurch stand er optisch sehr druckvoll, dennoch war die Stellung undurchsichtíg. Für Langlotz war es aber zu riskant und er bot Alexander Remis an, was er nach Rücksprache mit mir, angesichts der unklaren Situation, dann annahm. Wieder ein halber Punkt mehr auf dem Weg zum Ziel. Wilhelm hatte mit Gerhard Kannengießer einen unangenehm zähen Gegner. Allerdings stand er mit einem Mehrbauern materiell im Vorteil, wobei ein Gewinn damit nicht selbstverständlich war. Deshalb war es nun erst mal an mir. Meine Partie gegen Arnold Bury verlief bisher, mit Ausnahme der Bedenkzeit, weitgehend positiv für mich. Es gelang mir die Bauernstruktur von Arnold zu verschlechtern und ihn in eine passive Figurenstellung zu manövrieren. Dabei half er mir durch einige ungenaue Züge mit. In dieser Situation übersah mein Gegner eine Kreuzfesselung, wodurch es mir gelang einen Springer und einen Bauern zu erobern. Nachdem ich auch noch die beiden Türme tauschen konnte und mich anschicke die verstreuten Einzelbauern einzusammeln, gab Arnold auf. 3,5 : 0,5 für uns. Ein Punkt fehlte noch zum gesteckten Ziel. Doch es wurde wieder eng. Jonathan und Fabian verloren, wie befürchtet ihre Partien. Jetzt hing alles von Wilhelm und Manfred ab.

Bild 3 von der 2.Mannschaft
Manfred K. - Olsson C.

Da Manfred um sein Remis kämpfen musste, war ich gezwungen Wilhelms ansinnen auf ein Remisangebot an seinen Gegner abzulehnen.  Erst wollte ich abwarten, wie sich die Partie zwischen Manfred und Christian weiter entwickelte. Lange brauchte ich da nicht zu warten. Plötzlich unterlief Christian Olsson eine Fehler, den Manfred umgehend zu einem Qualitätsgewinn nutzte. Damit drehte sich die Partie schlagartig zu unseren Gunsten und Manfred fuhr einen ganzen Punkt ein. Den entscheidenden im Hinblick auf unser gestecktes Ziel. Damit stand es 4,5 : 2,5 für uns. Angesichts dieser Tatsache einigte sich dann auch Wilhelm mit seinem Gegner auf Remis. So haben wir dieses wichtige Spiel mit 5 : 3 gewinnen können und uns damit unabhängig von dem Ergebnis zwischen Schnellenbach und Windeck für die Aufstiegs-Playoffs qualifiziert.


(05.02.12) Morsbach I schlägt Kreuztal

Bergneustadt/D. II hat in der Verbandsklasse Süd einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Beim Konkurrenten im Abstiegskampf, den Schachfreunden Lennestadt, hieß es am Ende 4,5:3,5 für die Oberbergischen. Mit nunmehr 6:4 Zählern auf dem Punktekonto rangiert man nach dem fünften Spieltag auf dem vierten Tabellenplatz und hat vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Lennestadt hingegen ist weiter mittendrin im Kampf um den Ligaverbleib. Matchwinner in diesem „Vier-Punkte-Spiel“ war Thomas Schinkowski, der gegen Bernward Kouril gewinnen konnte, während alle anderen sieben Partien remis ausgingen!

Derweil hat Morsbach einen klaren Erfolg in Kreuztal gefeiert. Waren beide Teams vor der fünften Runde noch punktgleich, stehen die Morsbacher nun mit 8:2 Punkten an der Tabellenspitze, jedoch nur deshalb, weil Weidenau/Geisweid bereits gegen die zurückgezogenen Bad Berleburger gespielt hat. Diese Begegnung wurde aus der Wertung genommen, sodass die Siegener ein Spiel weniger als Morsbach zu Buche stehen haben. Das 5,5:2,5 fiel überraschend deutlich aus: Die ersten drei Bretter wurden zugunsten der Gäste durch Philipp Schmitz, Martin Riederer und Valerian Giraud entschieden; an allen anderen Brettern wurde der Punkt geteilt. Vor allem Schmitz konnte zufrieden sein, hatte er doch einen um 120 DWZ-Punkte stärkeren Gegner bezwungen; fraglich ist allerdings, ob dies in seiner persönlichen Bilanz das „0 aus 5“-Ergebnis aus der Jugendmannschaft kompensieren kann. Morsbach bleibt jedenfalls im Aufstiegsrennen, muss aber hoffen: entweder auf einen Ausrutscher von Weidenau oder aber darauf, dass aus der NRW-Ebene keine Mannschaft aus Südwestfalen absteigen muss; dann gäbe es nämlich einen Stichkampf zwischen den Zweitplatzierten der beiden Verbandsklassen.

Während Lindlar am 15. Januar gegen Bad Berleburg antreten musste (Wertung: 0:0), reiste Kierspe nach Weidenau und unterlag 3:5. Siege von Klaus Theunissen und Dominik Rode reichten nicht aus. Die Kiersper stehen nun im Mittelfeld der Tabelle, haben keinen Kontakt mehr zur Spitzengruppe und müssen bei zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze ein wenig aufpassen, dass ihnen das Abstiegsgespenst nicht begegnet. In der Verbandsliga trennte sich Bergneustadt I vom NRW-Absteiger Hagen/Wetter 4:4. Zum Spielverlauf steht auf der Vereinshomepage: „Zu einem frühen Remis kommt Christoph Hojka, ehe uns Ludwig Blab mit einer schwungvollen Angriffspartie zunächst in Front 'schießt' - doch Hagen/Wetter gleicht kurz darauf zum 1,5:1,5 aus. Nachdem die Partien von Paul Stümer und Sebastian Heitmann ebenfalls mit einem sicheren bzw. überaus glücklichen Unentschieden enden, glückt Frank Chlechowitz die erneute Führung. Aber Hagen/Wetter gelingt wiederum der Ausgleich - 3,5:3,5 - und so muss die letzte Partie die Entscheidung bringen. Unsere Hoffnungen sind groß, da Thomas Freundliebs Endspiel (Läuferpaar gegen Springerpaar) gewinnträchtig ist und sein Gegner sich in arger Zeitnot befindet  Thomas 'knetet nach Leibeskräften', doch die gegnerische Verteidigung hält stand - somit 4:4.“


(22.01.12) Morsbach I unterliegt Dortmund

Morsbachs erste Jugendmannschaft spielt nach der Niederlage gegen Dortmund-Brackel weiter gegen den Abstieg aus der Jugendbundesliga West. Entscheidend wird wohl das letzte Spiel gegen Paderborn sein; wenn die Morsbacher diese Begegnung gewinnen, ist der Klassenerhalt gesichert, sollten die Paderborner keine große Überraschung gegen den deutschen U20-Meister Bochum schaffen. Die Oberbergischen treten in der vorletzten Runde in Solingen an, wobei Trainer Thomas Franke sich nur geringe Chancen ausrechnet. Vereinzelt war aber aus dem Team zu hören, dass man es dem Trainer „zeigen“ und alles geben wolle. Gegen die Dortmunder reichten die Siege von Andreas Flicke und Johannes Karthäuser und die Remisen von Valerian Giraud und Martin Riederer nicht aus. In der Verbands-U20-Liga hat Morsbach II in Plettenberg mit 1:7 verloren und belegt derzeit Platz vier von sieben. Der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt einen Zähler. Cedric Arnold und Simon Bels spielten in Plettenberg remis, während die anderen Morsbacher Niederlagen hinnehmen mussten. Jetzt hat der Nachwuchs (ergänzt durch Routiniers) erst einmal Pause bis zum letzten Spiel gegen Meschede im April.


(22.12.11) Morsbach I nach 7,5:0,5 und Bad Berleburgs Rückzug vorübergehend Tabellenführer

Bergneustadt/D. I hat in der Verbandsliga die womöglich gehegten Hoffnungen, im Aufstiegs-rennen ein Wort mitsprechen zu können, etwas dämpfen müssen. In Plettenberg kamen die Oberbergischen nicht über ein 4:4 hinaus. Immerhin konnten sie aber noch einen Punkt mitnehmen, nachdem es zwischenzeitlich 1:4 gestanden hatte, wie auf der Vereinshomepage zu lesen ist: „Da Plettenberg nicht gerade in Bestbesetzung antrat, waren wir leicht favorisiert und rechneten uns insgeheim einen knappen Sieg aus. Doch alles kam leider ganz anders... Nach zwei frühen Remisen von Frank Fink und Thomas Freundlieb, gingen in Zeitnot die letzten drei Bretter verloren, was zu einem scheinbar hoffnungslosen 1:4 Zwischenstand führte. Doch in der 'Verlängerung' kämpften Paul Stümer, Friedhelm Michalik und Frank Chlechowitz ihre Gegner nieder und ergatterten doch noch ein Pünktchen.“ Nach diesem Mannschaftsremis liegen die Bergneustädter mit fünf Zählern deutlich hinter Tabellenführer Iserlohn (8), haben jedoch ein solides Polster auf die Abstiegsränge.

In der Verbandsklasse kam Morsbach zu einem deutlichen 7,5:0,5 über Lennestadt. Auch wenn spaßeshalber dem abgegebenen halben Brettpunkt nachgetrauert wurde (ausgerechnet der bislang hundertprozentige Andreas Jacke remisierte, konnte im Abtausch-Franzosen aber vielleicht auch nicht mehr erwarten), so durfte man sich nicht nur über größtenteils souverän herausgespielte Siege, sondern auch über die unerwartete Übernahme der Tabellenführung freuen. Diese wurde bedingt durch den Rückzug von Bad Berleburg, woraufhin alle bis dato gespielten Begegnungen mit 0:0 gewertet wurden. Weidenau/Geisweid hat damit ein Spiel weniger als Morsbach und Kreuztal und kann sich den Aufstiegsplatz im Laufe der Saison zurückerobern. Für Lindlar gab es in der vierten Runde erneut eine hohe Niederlage. Das Derby gegen Bergneustadts Zweite ging – wieder einmal klar – mit 2:6 verloren, und das obwohl die Durchschnitts-DWZ nur ein wenig geringer war als die des Gegners. Hoffnung dürfte den Lindlarern indes der Rückzug von Bad Berleburg schenken; der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nur zwei Punkte. Bergneustadt II hingegen hat nun nach Kierspe auch das zweite oberbergische Team bezwungen und liegt mit 4:4 Zählern voll im Soll. Im Januar steht das wichtige Spiel in Lennestadt auf dem Plan. Auch Kierspe hat hoch gewonnen. Gegen Siegen II hieß es am Ende 6,5:1,5. Dadurch verbesserten sich die Schachspieler aus dem Bezirksnorden auf 4:2 Punkte, nachdem ihr 4,5:3,5 gegen Bad Berleburg annulliert wurde.


(18.12.11) In Porz war mehr drin

Die erste Jugendmannschaft des SV Morsbach hat einen „Big Point“ im Kampf um den Klassenerhalt verpasst und muss weiter um den Ligaverbleib bangen. In der vierten Runde der Jugendbundesliga West unterlagen die Morsbacher mit 13:18 bei der SG Porz. Ins Gewicht fiel dabei der Ausfall von Andreas Flicke am vierten Brett. Die anderen Sieben kämpften zwar engagiert weiter, doch am Ende reichte es nicht, auch weil gute Positionen noch verloren wurden. Immerhin gelangen aber Siege von Jonathan Ertel und Sarah Pieck sowie Remise von Valerian Giraud und Martin Riederer. Die gesammelten Brettpunkte könnten am Ende noch wichtig werden. Unterdessen kam die zweite Morsbacher Jugendmannschaft in der Verbands-U20-Liga zu einer 3:5-Niederlage gegen Königsspringer Lüdenscheid. Cedric Arnold und Jan-Silas Block gewannen kampflos, Simon Bels siegte spielerisch. Nach vier Runden liegt Morsbach II mit drei Punkten auf Platz drei, hat aber nur einen Mannschaftspunkt Vorsprung auf den Tabellenletzten.


(04.12.11) And the winner is... Morsbach I: BPMM: 3,5:0,5 im Endspiel gegen Wiehl

Im Finale des Bezirks-Viererpokals konnte sich am 4. Dezember Morsbach I gegen Wiehl mit 3,5:0,5 durchsetzen. Lange Zeit war es nicht abzusehen, wie sich der Spielverlauf entwickeln würde. Dies verwunderte auch nicht, da die beiden Mannschaften nominell fast gleich stark waren. In einer wilden Sizilianisch-Partie trennten sich der nur sehr selten eingesetzte Christoph Solbach auf Morsbacher Seite und Mathias Milde remis. Ebenfalls sehr taktisch geprägt war die Partie zwischen Valerian Giraud und Jürgen Hein, an dessen Ende eine Mehrfigur und der Sieg für Giraud stand. Eher positionell ging es in der Holländischen Partie am Spitzenbrett zwischen Martin Riederer und Andreas Straßner zu, die Riederer schließlich für sich entschied und den Pokalsieg für die Gastgeber sicherte. Am dritten Brett kämpften noch Benedikt Schneider und Volker Margenberg. Nach sehr positionell geführter Französisch-Eröffnung gelang es dem mit Weiß spielenden Schneider, Linien am Damenflügel zu öffnen, wohin Margenberg lang rochiert hatte. Durch eine Kombination gewann der Morsbacher dann eine Figur, wenig später gab Margenberg auf. Morsbach vertritt den Schachbezirk Oberberg auf Verbandsebene; die Auslosung steht noch aus.

Riederer, M – Straßner, A 1-0

Giraud, V – Hein, J 1-0

Schneider, B – Margenberg, V 1-0;

Solbach, C – Milde, M remis


(15.10.11) Jugendmannschaft schafft Unentschieden

Beim Abenteuer Jugendbundesliga ist der ersten Jugendmannschaft erstmals ein Unentschieden geglückt. In Münster hieß es am Ende 16:16 (oder 4:4). An allen Brettern kam es zu einer Entscheidung. Siegreich waren Martin Riederer (3), Jonathan Ertel (6), Lukas Schneider (7) und Sarah Pieck (8), während Philipp Schmitz, Valerian Giraud, Andreas Flicke und Johannes Karthäuser Niederlagen hinnehmen mussten. Im Kampf um den Klassenerhalt war dieses Mannschaftsremis nach der Pleite in Bochum wichtig. Am Tag zuvor hatte die 2. Jugendmannschaft in der U20-Liga mit 2,5:5,5 gegen den SV Ruhrspringer verloren.

(08.10.2011) Erste Pokalmannschaft weiter, Dritte scheidet aus

Unsere erste Pokalmannschaft hat sich das Ticket für das Halbfinale im Bezirks-Viererpokal gesichert. Gegen Drolshagen gelang ein ungefährdeter 3:1-Erfolg. Thomas Franke mit einem Sieg (Brett 3) und Valerian Giraud mit einem Remis (1) sorgten zunächst für eine sichere Führung. Johannes Karthäuser (3) remisierte ebenfalls. Benedikt Schneider (Brett 2) sorgte mit einem Sieg für den 3:1-Endstand.

Unterdessen hat die dritte Pokalmannschaft eine Überraschung gegen Lindlar I knapp verpasst und musste sich mit 1,5:2,5 geschlagen geben. Artur Schmidts Sieg am letzten Brett brachte nichts ein, denn Bernd Hamann (1) und Diter Hermes (3) verloren und Wilhelm Muth (2) remisierte.

Morsbach I trifft nun auf Lindlar I.

(18.09.2011) Verbandsklasse: Morsbach I - Siegen II 7:1

Am vergangenen Sonntag starteten fünf oberbergische Mannschaften in den südwestfälischen Spielbetrieb. Die Bilanz dürfte unterschiedlich ausgefallen sein. Der Absteiger aus der Verbandsliga, der SV Morsbach, ist mit einem Kantersieg in die Verbandsklasse Süd gestartet. Mit dem 7:1 gegen den Siegener SV II ist man nach der ersten Runde Tabellenführer. Die Morsbacher sind im Vergleich zur Vorsaison stärker einzuschätzen, profitieren sie doch vom Aufstieg der eigenen Jugendmannschaft, sodass die beiden jugendlichen Neuzugänge Valerian Giraud und Andreas Flicke auch die erste Herrenmannschaft verstärken. Letzterer fehlte allerdings zum Herren-Auftakt, für Flicke spielte Bernd Hamann am achten Brett.

Die Begegnung wurde ihm Rahmen der Siegerländer Saisoneröffnung nicht in der Olympiastadt von 1970, sondern in der Turn- und Festhalle in Kreuztal-Buschhütten unter mehr als 200 Schachfreunden ausgetragen. Gegen eine desillusionierte Siegener Mannschaft führten die Morsbacher schnell durcheinen opferreichen Sieg des neuen Spitzenbretts Philipp Schmitz. In der Folge wurde die Führung souverän ausgebaut. Thomas Franke, mit der besten DWZ im Team am fünften Brett, konnte mit Weiß bereits kurz nach der Eröffnung die Rubinstein-Variante im Franzosen aus den Angeln heben. In einer ungewöhnlichen Figurenaufstellung gewann Franke eine Qualität und gegen einen chancen- losen Gegner auch bald die Partie. Neuzugang Giraud führte sich gut ins Team ein, er setzte die Siegesserie fort. Mit einer geschlossenen Eröffnung begonnen, strich er im Mittelspiel die Qualität ein. Später war er bereits einen ganzen Turm vor und ließ sich den Punkt nicht mehr nehmen. Andreas Jacke war ein eventueller Trainings- rückstand nicht anzumerken. Gegen Jürgen Pramann, der im Unna Open 2010 sensationell einen Mann mit DWZ 2294 geschlagen hatte, agierte Jacke mit kontrollierter Offensive und vollendete den Sieg mit schönen Zügen; ein Damenopfer beendete das Spiel des erfreuten Jacke.

Hamann konnte sich in einer interessanten Partie einen Mehrbauern erarbeiten. Diesen büßte er allerdings im Endspiel wieder ein und die Kontrahenten einigten sich auf ein Remis. Johannes Karthäuser – hier hat Morsbach an Brett sechs einen starken Spieler sitzen – konnte schnell positionelle Vorteile sammeln und wirkte seinem Gegenüber im Vorstoß- Franzosen mit Schwarz überlegen. Nachdem er auch materiell im Übergewicht war, ging diese souverän geführte Partie an Karthäuser. Benedikt Schneider erhielt mit den schwarzen Steinen im Dameninder eine typische Auffang- stellung, die allerdings ziemlich passiv wurde. Aus taktischen Verwicklungen konnte er diese passive Aufstellung nicht nur auflösen, er sicherte sich auch einen Mehrbauern. Sein Gegner konnte dies mit den aktiveren Figuren kompensieren. Da Schneider mit einem schlechteren Läufer verblieb, nahm er das Remisangebot an. Martin Riederer machte seinem Ruf als Langspieler auch an diesem Tag alle Ehre. Das lag aber auch an seinem Gegner, der viel Zeit für die Aufzeichnung der Züge benötigte. Und zwar zeichnen im wörtlichen Sinne, denn er macht perfektionistische saubere Striche, das führte zu Zeitnot, in der Riederer fleißig alles herumste- hende Material einsammelte und dem Siegener nur das kunstvoll gestaltete Partieformular als Trost ließ. Man muss eingestehen, dass das noch nicht der Maßstab der Morsbacher war. Doch sie haben das Aufstiegspotential demonstriert und können selbstbewusst in den erwarteten Dreikampf mit Weidenau/Geisweid und Kreuztal gehen. In der nächsten Runde trifft man auf den Mitabsteiger Weidenau, der im Topspiel mit 4,5:3,5 gegen Kreuztal gewann.

1. Herrenmannschaft steigt aus Verbandsliga ab

Wir haben lange gekämpft, aber am Ende waren unsere Gegner immer etwas
cleverer: Nach dem unglücklichen 3:5 gegen Menden ist der Abstieg der ersten
Mannschaft besiegelt. Nun kehren wir nach einem Jahr Verbandsliga, wo wir
durchaus mithalten konnten, aber nicht immer Glück hatten, wieder in die
Verbandsklasse Süd zurück und hoffen dort, wieder oben mitspielen zu können.
Gegen Menden wurden viele gute Stellungen leider noch verspielt.
Bezeichnenderweise waren es der bislang sieglose Christian Mauelshagen und
der Reservist Jonathan Ertel, die die einzigen Gewinnpartien an diesem Tag
spielten. Adieu, Verbandsliga, hoffentlich sehen wir uns wieder!

Schachjugend schafft Aufstieg in die Jugendbundesliga West

Mit ihrem Heimsieg im vorletzten Saisonspiel der NRW-Jugendliga gegen den
Aachener SV haben sich die Jugendlichen der Schachabteilung des SV Morsbach
zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Aufstieg in die Jugendbundesliga
West, der höchsten deutschen Liga, gesichert. Ein großartiger Erfolg, wenn
man bedenkt, dass Morsbach erst das zweite Jahr in der NRW-Jugendliga
vertreten ist. Nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Spielzeit lief
diese Saison noch erfolgreicher und es konnten bislang alle Begegnungen
gewonnen werden. Vor der Saison verstärkte sich das Morsbacher Team
entscheidend und legte damit den Grundstein für diese beeindruckende
Entwicklung.

In der Bundesliga-Saison 2011/12 warten dann die zu den stärksten Teams
Deutschlands zählenden Gegner aus Bochum, Porz oder Dortmund

Der Aufstieg wurde vor allem dank des Engagements des Jugendtrainers Thomas
Franke möglich, mit seinem Training wurden die Morsbacher Spieler stärker,
so dass sie sich den neuen Anforderungen selbstbewusst stellen konnten.
Natürlich trägt auch die gute Stimmung innerhalb des Teams zum Erfolg bei.

Erfolgreiche Revanche gegen Schellenbach

Nachdem wir in der vergangenen Saison unerwartet gegen Schnellenbach verloren hatten, wollten wir es diesmal besser machen. Doch zwei Entwicklungen machten uns dieses Vorhaben nicht unbedingt leicht. Erst einmal wurde die Mannschaftsstärke reduziert, was für uns nachteilig ist. Dazu kam noch, daß Schnellenbach einen Neuzugang zu verzeichnen hatte, der mit einer DWZ über 2000 unsere Zielsetzung auch nicht gerade erleichterte. Schnellenbach kam uns aber entgegen, indem sie in unserem Spiel auf den Einsatz dieses Spielers verzichteten. Obwohl es dadurch für uns wieder deutlich besser aussah, fing die Begegnung nicht gut an. Mir unterlief gleich in der Eöffnung ein sog. Fingerfehler. Direkt in der Anfangsphase wurde ich durch ein Regelproblem an Brett drei kurz abgelenkt. In diesem Moment griff versehentlich zur falschen Figur und verlor dadurch den, wie sich zeigen sollte, entscheidenden Bauern in der Partie. Natürlich spielte ich weiter, denn, wenn es auch unglücklich gelaufen war, wollte ich nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und damit die Mannschaftskameraden unter Druck setzen. Das die Situation sich schnell und positiv für uns wandelte, war dann Lukas zu verdanken. Knapp 5 Minuten nach meinem Fehlgriff setzte er, mitten in der Eröffnungsphase, seinen Gegner Matt. Auch Sarah, die mein Dilemma mitbekommen hatte, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Von Anfang an setzte sie ihren Gegner Elsesser unter Druck und ließ ihm keine Chance. Mit einigen sehenswerten Kombinationen gewann sie einen Bauern nach dem anderen was schließlich in einem Endspiel mit Turm und 6 Bauern gegen Turm und 1 Bauern mündete. Das allerdings wollte sich Elsesser dann doch nicht mehr zeigen lassen. Kaum war diese Partie gewonnen, beendete auch Manfred erfolgreich seine Partie. Nachdem er Anfangs zweimal seinen Gegner darauf aufmerksam machen mußte, daß zuerst gezogen werden muß bevor der Zug aufgeschrieben wird, gelang es ihm zu beweisen, daß er nicht nur in der Regelkunde sondern schachlich besser drauf war. Damit war relativ früh klar, daß wir schon mal nicht mehr verlieren konnten. Danach versuchte ich meinen Gegner Bock zu einem Remis zu überreden, was er erwartungsgemäß ob des aktuellen Punktestandes und seines leichten Vorteiles in der Partie, freundlich aber bestimmt ablehnte. Dennoch stand natürlich Schnellenbach jetzt unter enormen Druck, da keine Partie mehr verloren, ja nicht einmal Remis gemacht werden durfte. Diese Situation kam uns entgegen. So kam es dann auch, daß Artur plötzlich seine eigentlich verlorene Partie gewann, weil sein Gegner ein Matt übersah. Nun war für uns alles klar und deshalb einigte sich Wilhelm mit seinem Gegner auf Remis. 4.5 : 0,5 stand es nun, doch mein Gegner wollte sich nicht auf ein Remis einlassen. Aus seiner Sicht, aufgrund des leichten materiellen Vorteils und im Hinblick auf die Bedeutung der Brettpunkte bei Gleichheit der Mannschaftspunkte, ein richtiger Entschluß. Seine Entscheidung sollte sich, wenn auch erst nach knapp 5,5 Stunden, auszahlen. Damit stand das Endergebnis fest; 4,5 : 1,5. Die ersten drei Siege durch Lukas, Sarah und Manfred waren allesamt erkämpft. Der Sieg von Artur war dagegen glücklich, aber das kann man als ausgleichende Gerechtigkeit zu meiner Partie betrachten. Somit kann der Sieg, auch in dieser Höhe durchaus als verdient betrachtet werden. Um den Abstieg brauchen wir uns nun wirklich keine Gedanken mehr zu machen. Um den Aufstieg unter normalen Umständen auch nicht, aber vielleicht können wir Wiehl ja noch etwas nervös machen, wenn wir ihnen im Nacken bleiben.

Jugend macht großen Schritt Richtung Jugendbundesliga!

Erster gegen Zweiter: Die Morsbacher Jugendmannschaft hat das "Spiel um den Aufstieg" in die Jugendbundesliga West gegen die Schachfreunde Heinsberg mit 17:15 (4,5:3,5) denkbar knapp gewonnen und hat nun zwei Runden vor Schluss einen Sieg und ein Unentschieden Vorsprung vor den Heinsbergern. Somit reicht in den letzten beiden Begegnungen gegen Aachen und Düsseldorf-Nord ein Sieg zum sicheren Aufstieg!

Kreisliga: Beide Mannschaften in den Aufstiegsplayoffs

Nach der Hinrunde in der Kreisliga stehen sowohl Morsbach III als auch Morsbach IV auf den ersten drei Plätzen. Morsbach III kam beim Tabellenschlusslicht Wipperfürth II zu einem 3,5:1,5-Sieg. Morsbach IV schlug Lindlar III mit dem selben Ergebnis. Nun spielen die beiden Teams zusammen mit Wiehl II um den Aufstieg in die Bezirksklasse.

Erfolgreiches Wochenende

15.01.Bezirksklasse: Die zweite Herrenmannschaft gewinnt kampflos gegen die zurückgezogene Mannschaft aus Olpe und verteidigte den zweiten Tabellenplatz. 

Kreisliga: Die dritte und die vierte Herrenmannschaft gewinnen jeweils mit 4:1. Morsbach IV löst nach dem überraschend deutlichen Sieg bei Wiehl II die Wiehler als Tabellenführer ab, während Morsbach III gegen nur zwei (!) Waldbröler schon vor dem "Anpfiff" als Sieger feststand.

16.01.Verbandsliga: Die erste Mannschaft konnte am fünften Spieltag erstmals gewinnen und das ausgerechnet gegen den starken Bezirkskonkurrenten Bergneustadt/D. I. Am Ende stand es Siegen von Martin Riederer, Johannes Karthäuser, Benedikt Schneider und Andreas Jacke sowie Remisen durch Thomas Franke und Philipp Schmitz 5:3, was Morsbach I alle Möglichkeiten auf den Klassenerhalt lässt.

Gummersbach II ohne Chance

Diesmal gab es einen an allen Brettern erkämpften 5,5 : 0,5 Sieg gegen Gummersbach II. Aufgrund der Tatsache, daß Gummersbach noch Christoph Klüser am letzten Brett einsetzen wollte, ging ich davon aus, daß wir um ein Remis kämpfen müssen. Doch heute lief einfach alles. Selbst kleine Fehler in der ein oder anderen Situation vermochten die Gummersbacher heute nicht auszunutzen.Als erstes kam Lukas nach vielleicht etwas mehr als einer Stunde und fragte mich ob er ein Remisangebot seines Gegner Özcelik Junior annehmen könne. Zwar stand ich zu diesem Zeitpunkt nicht so ideal, aber auf den anderen Brettern sah es gut aus. Deshalb stimmte ich zu. Kurz darauf fuhr Manfred den ganzen Punkt gegen Arnold Bury ein. Auch Sarah hatte ihren Gegner voll im Griff. Ein Blick zwischendurch auf die hinteren Bretter, gab mit Zuversicht daß dort nichts anbrannte. Selbst Artur hielt ein sicheres Remis gegen Klüser, obwohl der gut 300 DWZ-Punkte besser ist. Danach besserte sich auch meine Situation auf dem Brett merklich. So konnte ich kurz vor 7 Uhr meinen Gegner Horst Müller zur Aufgabe bewegen. Kurze Zeit darauf hatte auch Özcelik Senior erkannt, daß er gegen Sarah keine Chance mehr hatte. Mit dem sicheren Mannschaftssieg im Rücken konnten Wilhelm und Artur nun beruhigt ihre Partien zuende spielen. Da ihre Gegner ihre Remisangebote ablehnten,war an eine frühe Heimfahrt nicht zu denken. Doch dann patzte ausgerechnet Klüser und verlor die Partie gegen Artur obwohl die eigentlich Remis war. Wilhelm hatte es mit Gustav Kottsieper zu tun. Doch auch wenn Wilhelm nach eigener Aussage nicht berauschend gespielt hatte, hatte sein Gegner letztlich keine Chance. Diesmal brauchten wir die Regelkunde nicht, um zu zeigen, daß wir in dieser Liga, trotz Personalreduzierung bei den Mannschaften, mithalten können.Von unserem starken Auftreten profitiert nun Wiehl, denn nach ihrem Sieg gegen Drolshagen, bei dem sie auch den starken Neuzugang Gottas einsetzten, sind sie nun alleiniger Tabellenführer.

Marienheider Mißgeschick verhilft uns zu hohem Sieg !

Mit vier Mann stand die Marienheider Zweitvertretung rechtzeitig vor unserem Vereinlokal. Eigentlich sogar mit fünf. Der fünfte wurde mangels Regelkenntnis wieder nach Hause geschickt um den vergessenen sechsten Spieler abzuholen. Dabei war die Zeitplanung schon nach alter Regelung (1 Stunde Wartezeit) recht knapp bemessen. Nach neuer Regelung, die seit der letzten Saison gilt, ist die Wartezeit aber auf 30 Minuten reduziert worden. So kam es wie es kommen mußte, die beiden Spieler kamen über eine Stunde nach dem Spielbeginn in den Spielsaal. So hatten sie selbst nach alter Zeitrechnung die Wartezeit überschritten. Auf diese Weise gewannen Lukas und Wilhelm etwas kurios, kampflos ihre Partien und wir gingen 2 : 0 in Führung. Das war schon mal beruhigend, zumal Elmar, der für Manfred kurzfristig eingesprungen war, und Sarah schon deutlich besser standen. Als dann Elmar knapp eine Stunde später seinen Gegner besiegte, bot ich in relativ ausgeglichener aber komplizierter Stellung meinem Gegner Remis an. Dieser nahm das Angebot sofort an und damit hatten wir den Mannschaftssieg gesichert. Nun konnten Sarah und Artur ihre Partien ohne Druck zuende spielen. Es dauerte auch nicht mehr lange, da hatte Sarah ihren Gegner völlig an die Wand gespielt und den Punkt geholt. Nur Artur mußte noch lange kämpfen. Obwohl er eine Figur weniger hatte gab sein Gegner nicht auf. Aber im Gegensatz zur 1. Runde spielte Artur diesmal seine Partie konzentriert zuende und ließ sich auch nicht von ein paar Schwindelversuchen seines Gegners beeindrucken. Nach fast 4 Stunden gab sich dann auch Arturs Gegner geschlagen. Damit lautet das Endresultat 5,5 : 0,5 für Morsbach II. Das sollte uns genug Motivation geben, unsere Chance am nächsten Spieltag auch in Gummersbach zu nutzen.

Jugend mit Kantersieg in Lindlar

Unsere Jugendmannschaft bleibt mit 4:0 Punkten und 14,5:1,5 (!) Brettpunkten weiterhin auf Erfolgskurs in der NRW-Jugendliga. Beim Abstiegskandidaten Lindlar fuhr das Team einen ungefährdeten 23:9 (7,5:0,5)-Sieg ein. Lediglich Philipp Schmitz an Brett eins machte bei seinem Heimatverein remis.

Morsbacher Finale bei der BPEM!

Im Halbfinale setzten sich die beiden Morsbacher Spieler gegen die Lindlarer Gegner durch. Benedikt Schneider gewann im Nimzoinder trotz eines guten Qualitätsopfers von Leo Kals, das aber nicht konsequent zum Vorteil gespielt wurde. Nach einem groben Patzer des Lindlarers war dann der Weg für Benedikt frei. Etwas leichter hatte es Titelverteidiger Martin Riederer in der Partie gegen Uwe Walotka: Bereits in der Eröffnung bekam Martin kleinen Vorteil. Letztlich konnte sich der Positionsvorteil des Morsbachers durchsetzen. Nun kommt es zum Duell zwischen Benedikt und Martin im Endspiel.

2. Mannschaft verliert in Wiehl

Es begann gut in Wiehl. Unerwartet schnell gewann Lukas seine Partie gegen K.A. Brüne und brachte uns damit nach knapp einer Stunde in Front. Ergebnismäßig tat sich dann gut zwei Stunden nichts, dann einigten sich Manfred und sein Kontrahent E. Roth auf Remis. In dieser Phase sah es sogar leicht besser für uns aus. Artur hatte ein gewonnenes Bauernendspiel und bei Sarah und mir sah es noch weitgehend ausgeglichen aus. Doch dann kam der erste Hammer. Artur verlor unerwartet seine Partie und Wilhelm konnte sich gegen Lehmann auch nicht mehr halten.Nun hing alles an Sarah und mir. Meine Stellung verschlechterte sich aufgrund eines kleinen Konzentrationsfehlers zusehens und nach gut 4,5 Stunden mußte ich die Flügel strecken. Nun kämpfte Sarah noch alleine um ein wenig Ergebniskorrektur, doch sie mußte sich an diesem Tag gegen zwei Gegner wehren. Volker Margenberg war der eine und ihre Erkältung der andere. Das war dann letztlich doch einer zuviel. Im Endspiel unterliefen ihr dann doch ein paar Ungenauigkeiten und sie mußte nach etwas mehr als 5 Stunden die Partie aufgeben. Wiehl gewann letztlich verdient aber doch etwas zu hoch.

Riederer und Schneider weiter

Bei der ersten Runde der Pokaleinzelmeisterschaft in Wiehl erreichten Titelverteidiger Martin Riederer mit einem Schwarzsieg gegen Volker Margenberg (Wiehl) und Benedikt Schneider gegen Karl-August Brüne (Wiehl) das Halbfinale. Dort trifft Martin am 31. Oktober bei den "Morsbach-Lindlar-Duellen" auf Uwe Walotka und Benedikt auf Leo Kals.

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