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Herzsport (auch Coronarsport oder Koronarsport genannt) ist eine  Rehabilitationsmaßnahme für Patienten mit kardialen Erkrankungen. Nach Abschluss der kardiologischen Behandlung wird zur Wiederherstellung bzw. Optimierung der durch die Erkrankung möglicherweise reduzierten körperlichen Fähigkeiten der Herzsport ärztlich verordnet.
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In der ambulanten Herzsportgruppe treffen sich die Teilnehmer unter der Leitung eines speziell ausgebildeten Übungsleiters und eines kardiologisch erfahrenen Arztes einmal pro Woche zu gesundheitsorientiertem Sport, zu Spielen und Gesprächen. Den Patienten wird die Möglichkeit gegeben, in der Nähe ihres Wohnortes die in der Rehabilitationsklinik erlernten Bewegungstherapien fortzusetzen. Dabei soll sich jeder so viel belasten, wie es sein Gesundheitszustand erlaubt und vom Arzt und Übungsleiter für notwendig gehalten wird. Der Arzt kann Puls- und Blutdruckkontrollen durchführen und ist durch eine Notfallausrüstung auf mögliche medizinische Komplikationen vorbereitet.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine ärztliche Verordnung, bei der der Arzt die Belastbarkeit festgestellt hat. In der Regel verordnet der Mediziner 90 Übungseinheiten für einen Zeitraum von 30 Monaten. Diese Verordnung muss von der jeweiligen Krankenkasse genehmigt werden und wird dann auch von ihr bezahlt. Die Teilnehmerzahl der Gruppenmitglieder ist auf 20 beschränkt.

Ziel des Rehabilitationssportes ist das Training von Herz und Kreislauf durch richtig dosierte Bewegung. Die körperliche Belastbarkeit, Koordination und Leistungsfähigkeit können gefestigt und/oder sogar gesteigert werden. Der Sport soll die Übungsteilnehmer zu selbstständigem Bewegungstraining motivieren und das allgemeine Gesundheitsbewusstsein heben. Entspannungstechniken und Gruppengespräche helfen Ängste vor einem weiteren kardialen Ereignis abzubauen.

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